Wie aus einer Idee ein Netzwerk von Routenexperten wurde
Im Sommer 2017 nahmen wir bei einer Wanderung in den Dolomiten versehentlich den falschen Pfad. Was als Fehler begann, führte uns zu einem Tal, das auf keiner Touristenkarte verzeichnet war. An diesem Tag wurde uns klar, dass die besten Routen oft nicht die sind, die in Reiseführern stehen.
Zurück in Deutschland begannen wir systematisch, lokale Wanderer, Förster und Einheimische zu befragen. Welche Wege nutzen sie selbst? Wo gehen sie hin, wenn Touristen nicht zusehen? Die Antworten führten zu einem Archiv von Routen, die wir heute anderen Reisenden zugänglich machen.
Jede Route in unserem Katalog durchläuft einen mehrstufigen Prozess. Zunächst führt ein lokaler Experte uns entlang der Strecke und erklärt saisonale Besonderheiten, Schwierigkeiten und versteckte Highlights. Danach testen wir die Route selbst zu verschiedenen Jahreszeiten.
Wir dokumentieren GPS-Koordinaten, Höhenunterschiede, geschätzte Gehzeiten und notieren Restaurants, Unterkünfte und Aussichtspunkte. Diese Daten werden in ein Format übertragen, das auch von Menschen ohne Wander-Erfahrung verstanden wird.
Wir verkaufen keine Standard-Touren. Unsere Routen sind das Ergebnis direkter Zusammenarbeit mit Menschen, die ihre Region seit Jahrzehnten kennen. Viele Wege sind nur durch persönliche Kontakte zugänglich geworden.
Außerdem passen wir jede Route individuell an. Wenn ein Kunde weniger Zeit hat oder ein anderes Fitness-Level mitbringt, verändern wir die Etappen entsprechend. Flexibilität ist wichtiger als starre Planung.
Wir arbeiten mit einem Netzwerk von über 30 lokalen Experten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich zusammen. Jeder bringt spezialisiertes Wissen über eine bestimmte Region mit. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, Routen anzubieten, die authentisch und durchdacht sind.
Zentral koordiniert wird alles von einem kleinen Team in München, das für Qualitätskontrolle, Kundenkommunikation und die technische Aufbereitung der Routendaten zuständig ist.
Nur Routen, die wir selbst getestet und für gut befunden haben
Klare Angaben zu Schwierigkeit, Dauer und benötigter Ausrüstung
Routen können nach individuellen Bedürfnissen modifiziert werden
Enge Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort statt touristischer Massenprodukte